Scannt Google E-Mails ?

Das Google unsere Daten haben will, um personalisierte Werbung zu schalten, ist nichts Neues. Der nächste Schritt erscheint da nur logisch. Wie Chip Online berichtet, scannt Google die Texte in dem hauseigenen Google Account G-Mail beim Versenden und Empfangen. Derzeit sind nur die USA betroffen. Allerdings kann das für deutsche G-Mail Nutzer nur eine Frage der Zeit sein, bis auch hier die „Änderungen der Nutzungsbedingungen“, wie es so schön heißt, jedem G-Mail Kunden mitgeteilt werden.

Aus dem Spammüllkasten

Sehr geehrter Kandidat.
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Mit freundlichen Grüßen,
Personalbüro
Wilfried Walter

Also mir waren ja die zwei Wochen Urlaub zu wenig.

Diagnose App für’s Handy

Not macht erfinderisch. Nachdem immer mehr Ärzte vom Land in die Stadt abwandern und es vor allem für die ältere Bevölkerung auf den Dörfern immer schwieriger wird, einen Arzt zu konsultieren, möchte das Bundesgesundheitsministerium digital Abhilfe schaffen. Dazu hat das Ministerium ein App entwickeln lassen, das aus jedem Handy ein Universal Diagnose Gerät macht.

Da ältere Leute oft stürzen und sich verletzten, aber nicht immer klar ist, ob es sich um eine ernste Verletzung handelt, ist das Handy nach Download des App zuerst einmal ein mobiles Röntgengerät. Einfach mit der Kamera die schmerzende Stelle fotografieren und schon erscheint auf dem Display das Röntgenbild, dass fast in Echtzeit an den Hausarzt gesandt wird.

Die Funktion Blutwerte lässt eine kleine Kanüle aus dem Handy kommen: ein kleiner Piks in den Finger und schon rattern die ermittelten Werte ebenfalls an den Hausarzt. Ebenso simpel gestaltet sich das Abhören von Herz und Lunge. Handy auf den Brustkorb in Herznähe gelegt und bereits nach 10 Sekunden schickt das Handy die EEG-Kurve zur weiteren Diagnostik an den Hausarzt. Das App ist derzeit noch in der Testversion und kann hier heruntergeladen werden.

Tablet oder Notebook?

Tablet oder Notebook? Das ist wohl die Frage, die sich alle stellen, die vor der Entscheidung stehen, sich einen mobilen Computer anzuschaffen. Will man ein Gerät, mit dem sich mobil arbeiten lässt, das sich zudem mit dem heimischen oder Büro PC leicht synchronisieren lässt, ist das Notebook erste Wahl.

Soll es nur der schnelle Blick ins Internet sein, will ich meine Musiksammlung organisieren und vielleicht zur nächsten Party mitbringen, Zeitungen online lesen, digitale Fotos mitnehmen und präsentieren oder Videos ansehen, ist das Tablet erste Wahl, vor allem auch dann, wenn man schnell mal vom Sofa diese Dinge erledigen will, ohne gleich das Notebook hochzufahren.

Und da zeigt sich ein weiterer Vorteil des Tablets. Es ist in Sekunden einsatzbereit. Ähnlich wie ein Handy, wird das Tablet meist im Standby Modus genutzt und dient so der schnellen Information. Letztendlich ist es, zumindest in der Mittelklasse, günstiger als ein Notebook.

Beim Betriebssystem empfiehlt sich Android. (Abgesehen von Apples Betriebsystem)
Windows mag zwar auf den ersten Blick Sinn machen, da Programme, die auf dem heimischen PC laufen, dann eben auch auf dem Tablet laufen, allerdings wird man schnell die Lust am Tablet verlieren. Die meisten Windows Programme sind für den Einsatz von Maus und Tastatur programmiert, die zahlreichen Apps (Applikationen/Programme für das Betriebssystem Android) sind ausschließlich für Handy/Tablets mit Touch Screen entwickelt.

Bei der Größe des Tablets kommt es wieder auf den Verwendungszweck an. Will ich das Tablet ständig mitnehmen, sollte die Entscheidung zu Gunsten eines 8“ Geräts fallen. Kleinere Tablets sind meiner Meinung nach keine gute Wahl, in dem Fall lohnt sich eher der Kauf eines Handys mit größerem Display, zumindest dann, wenn das Handy sowieso immer dabei ist.

10“ Tablets sind von der Größe gut. Etwa im Format Din A4 sind sie noch recht mobil, lassen sich noch gut in der Hand halten und man kann Webseiten noch gut erkennen, auch wenn sie nicht für mobile Endgeräte gestaltet sind.

Der Nachteil des Tablets ist die eingeschränkte Speicherkapazität. Beim Kauf eines Tablets empfiehlt sich also, darauf zu achten, dass mittels Steckplatz und SD Karte aufgerüstet werden kann.

Die Möglichkeit mindestens 64 GB mittels Karte aufzurüsten, sollte schon gegeben sein. Ein weiterer Nachteil: Schreiben macht auf einem Tablet nicht wirklich Spaß. Die virtuelle Tastatur ist bei einem 10“ Tablet zwar recht groß, durch den berührungsempfindlichen Bildschirm allerdings passiert es häufig, dass das Schreibprogramm einfach schließt. Kurze Notizen oder kurze E-Mails schreiben ist in Ordnung, auch wenn je nach Textprogramm, das Verfasste erst in .pdf umgewandelt werden muss, bevor man es dann auf dem heimischen PC lesen kann.

Für intensives Arbeiten ist das Tablet aber eh nicht gemacht.

Zum Schluss der Preis: Ich habe mir das 10“ Tablet Lifetab aus dem Aldi zugelegt. Sicher gibt es bessere, nur nicht zu dem Preis. Für meine Bedürfnisse ist es völlig ausreichend und mit 179 € unschlagbar günstig.

Mein lieber Sch[w]a[n]van

Dass man mal eine Dummheit begeht, schummelt, vielleicht nicht ganz die Wahrheit sagt, ist allzu menschlich. Was aber mit Sicherheit auf Unverständnis trifft, ist die Tatsache, sich bei diesen Dingen erschwischen zu lassen und kein Unrechtsbewußtsein zu haben. Die frühere Bildungsministerin Schavan ficht solcherlei nicht an. Sie zieht vor das Verwaltungsgericht um sich dort noch einmal bestätigen zu lassen, dass der Entzug ihres Doktortitels rechtmäßig ist. Frau Schavan trifft es freilich hart: Sie gilt als Ungelernte, da sie seinerzeit ohne Studium „promoviert“ hat. Die Betrugsabsichten scheinen den Vatikan indes nicht zu stören. Seit Februar ist Schavan als Botschafterin beim Heilige Stuhl tätig.