So ein Auto würde man auf Kuba vermuten, diese schöne Stück allerdings, ein Cadillac Sedan vermutlich von 1952, stand mitten in Frankfurt. Imposant waren die Motordaten schon damals: 190 PS V8 5,4 Liter Hubraum.

Donnerstag, 12 Mai 2011
So ein Auto würde man auf Kuba vermuten, diese schöne Stück allerdings, ein Cadillac Sedan vermutlich von 1952, stand mitten in Frankfurt. Imposant waren die Motordaten schon damals: 190 PS V8 5,4 Liter Hubraum.

Sonntag, 20 März 2011
Humor und Religion gehören zusammen. Das bewies Jürgen Becker gestern in der Theateraula Belecke mit seinem Programm: “Ja, was glauben sie denn?”
Das Lachen ist eine Fehlinformation ans Gehirn, Torte auf dem Tisch ist nicht komisch, Torte im Gesicht schon. Becker spannte geschichtsträchtig in seinem zweistündigen Soloprogramm den Bogen vom Anfang der Religionen über den fränkischen König Chlodwig, der nach dem Sieg bei Zülpich zum katholischen Glauben konvertierte, über die Geschichte des Islam und den Beginn des Monotheismus, und stellte fest: “Am Ende des Jahrhunderts singt der Papst vom Minarett.”
Auch dem Widerspruch der Religion in sich nahm sich Becker an:
„Der Papst fährt einen Geländewagen mit einem Terrarium oben drauf. Der spricht von Gottvertrauen, hat aber Panzerglas.“
Der Kaberettist philosophierte über die Lehre des alleinigen Gottes als Auslöser für Streitereien und klärte auf:“ Monotheismus ist wie tausend Folgen Lindestraße nur mit Mutter Beimar. Das macht aggressiv.“
Das muss nicht sein, warum um einen Gott streiten, wenn es viel schöner ist, mehrere Götter zu haben?
Ein bunter, vergnüglicher Abend, in dessen Verlauf Becker erstens bewies, dass Religion ohne Humor gefährlich ist und zweitens überraschender Weise feststellte, dass der Sauerländer gar nicht so stur ist, wie es der Rheinländer annimmt.
Donnerstag, 24 Februar 2011
Ob wohl dem WDR 4 die werberelevante Zielgruppe wegstirbt? Heute Morgen im sonst so schlagerfesten Hörfunkprogramm spielten die verantwortlichen Moderatoren jedenfalls Paul McCartneys Mull of Kentyre.
Die Erklärung zur “sachten” Modernisierung des angestaubten Senders von deutschsprachigem Liedgut, geht wohl tatsächlich mit einer geänderten Zielgruppe einher und wird mit für Menschen meines Alters erschreckender Logik begründet: Die Hörer des Senders, die insbesondere deutsche Schlager zu ihren Favoriten gezählt hatte, wird langsam durch die neuen Alten ersetzt, die in ihrer Jugend eben englischsprachige Titel gehört hätten, deshalb setzt der Sender vermehrt auch auf englische Hits der siebziger und achtziger Jahre.
Samstag, 29 Januar 2011
Erste Eindrücke Netbook Acer. Das Netbook Acer One 721 gehört in die Kategorie 12“ Netbook, ist mit allerdings mit 11,6“ unwesentlich kleiner. Es macht einen soliden Eindruck und mit fast 1Kg nicht zu schwer. Mit den Maßen 28,5 x 20cm ist es für den mobilen Einsatz ideal. Auf eine Klappsicherung wurde verzichtet, ein Widerstand in den Scharnieren sorgt dafür, dass das Netbook zu bleibt, wenn es zugeklappt ist. Der Bildschirm ist mit einer Diagonalen von 29,46cm groß genug. Die Tastatur hat normal große Tasten, die sich butterweich drücken lassen.
Der AMD Athlon 1,7 GHz Prozessor und der 2MB RAM große Arbeitsspeicher (erweiterbar auf max. 4MB) sorgt für ausreichende Schnelligkeit beim Arbeiten, Spielen oder Videos. Die Festplatte ist mit 250 GB ausreichend groß. Das Touchpad spricht gut an, nach einiger Zeit des Arbeitens vermisst man tatsächlich nicht die Maus, die aber natürlich über einen USB-Anschluss angeschlossen werden kann.
Überhaupt Anschlüsse: Das Acer Netbook verfügt über 3 USB 2.0 Anschlüsse und einem Card Reader, LAN und als Highlight noch ein HDMI OUT.
Als Betriebssystem ist Windows 7 installiert. Entsprechend unproblematisch das Einrichten eines Heimnetzwerks oder die Verbindung über WLAN. Das Gerät ist recht leise, die Wärmeentwicklung gering. Als Nachteil ist die geringe Akkuleistung von ca. 4 Stunden zu sehen, sowie der erwartungsgemäß schlechte Klang des Audioausgangs. Alles in allem ist das Acer Notebook Once 721, zumal für einen Preis von 399 €, im Segment der Netbooks eine gute Wahl.
Donnerstag, 13 Januar 2011
Befürchtungen meinerseits dass sich bei pubertierenden Teenagern durch die Hormone, oder was auch immer, das Gehirn in eine amorphe Masse verwandelt, oder schlimmer noch, verflüssigt, scheinen unbegründet. Die Ursache für das abnorme Verhalten in diesen Jahren resultiert laut AOK daraus, dass im vorderen Hirnbereich tausende Vernetzungen gekappt werden. Ob mich das beruhigen soll, weiß ich nicht so genau. Denn eingedenk der Tatsache, dass der präfrontale Cortex bei einer 15jährigen offensichtlich nicht ganz verankert ist, bin ich mir nicht sicher, ob nicht doch bei zu vielen Kappungen Teile des Gehirn eines Morgens neben dem Bett liegen.