Archiv der Kategorie ‘Webgedöns’

Dinge des Universums

Wow, klasse gemacht. Auf der Seite Scale of universe sind in einer Flashanimation Objekte des Universums maßstabsgetreu gegenüber gestellt. Mittels Zoom lassen sich von der kleinsten Einheit bis zu den Planeten alle möglichen Objekte größentechnisch darstellen. Informationen gibt’s beim Klick auf die Objekte zusätzlich.

via Netzlogbuch

Wo der Barthel den Most holt

(Noch) Bundespräsident Wulff hat sich den Jahresanfang sicher anders vorgestellt. Häme und Spott ergießen sich via Internet derzeit wegen des Anrufs bei Kai Diekmann über ihn. Und ja, man soll nicht nachtreten, aber der gefakte Anruf, inszeniert von WDR, ist echt gut:

Mitschnitt von Diekmanns Anrufbeantworter

Babylon Toolbar entfernen

Beim Downloaden hate ich versehentlich die Babylon Toolbar auf dem PC installiert, die ärgerlicher Weise gleichfalls eine Erweiterung für Firefox mit sich brachte. Das bemerkte ich erst, als ich auf meinen eigenen Seiten Werbelinks entdeckte, die dort nicht hingehörten. Der Scan mittels Search & Destroy signalisierte zwar einen Eintrag in der Registrierung, vermochte ihn aber nicht zu löschen, da er als Addon in Firefox aktiviert war. Zwar ließ sich die Erweiterung deaktivieren, aber über Firefox nicht löschen. Auch das händische Löschen sollte nicht gelingen, da das Addon nicht im Extensions Ordner von Mozilla zu finden war. Die Spyware ist zwar ärgerlich, richtet aber keinen großen Schaden an und lässt sich einfach über die Systemsteuerung entfernen.

Google weiß wo Du wohnst

Beim Suchen eines Ortes in Google Maps staunte ich gestern nicht schlecht. Mein Standort wurde von Google exakt bestimmt. Wie konnte das sein? Das über die IP Adresse eine ungefähre Lokalisation möglich ist, ist mir klar. Allerdings liegen zwischen Ortung der IP und meinem Wohnort gut 25 Kilometer, das konnte es also nicht sein. Der nächste Verdacht fiel auf mein Smartphone, das eine GPS Ortung besitzt. Die Vorstellung, dass Google die GPS Daten meines Handys abruft, war mir dann doch etwas weit hergeholt. Also musste doch der Browser meinen Standort verraten, aber wie? Nach kurzer Suche im Netz wurde ich fündig: Geolocation über Firefox macht es möglich, dass Google genau weiß, wo der PC steht. Google gleicht die Daten von Mobilfunkmasten und Wlan-Netzen für die Standortbestimmung ab. Diese Funktion lässt sich beim Firefox allerdings abstellen. Einfach about:config in die Adresszeile eingeben, die Zeile geo.enabled suchen und den Wert von true auf false setzen. Anschließend noch sämtliche Cookies löschen und schon dürfte Firefox keine Geodaten mehr an Google senden.
com-magazin.de

Aus für Netzgeflüster der HAZ

Eine der ältesten Kolumnen zum Thema Kuriositäten aus dem Internet wird eingestellt. Der Journalist und Medienkritiker Ernst Corinth berichtete in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung regelmäßig über Kurioses aus dem Netz. Die HAZ begründete diesen Schritt nordisch unterkühlt mit der Aussage:“ Wir sehen keine Zukunft für diese Format.“ Denkbar ist allerdings dass der HAZ die Alleingänge Corinths in seinem Blog nicht so ganz gepasst haben. Corinth war und ist nicht zimperlich; was ins Netz an Absonderlichkeiten gestellt wird, das hat er gefunden und präsentiert. Bisweilen hat Corinth dabei die Grenze dessen unterschritten, was man sehen will. Im Umkehrschluss könnte das dazu geführt haben, dass es der HAZ nicht gepasst hat, in einem Atemzug mit Ernst Corinth genannt zu werden. Die wahren Gründe bleiben verborgen, nicht aber die Kuriositäten, denn Corinth bloggt natürlich weiter unter ecos blog.