Beim Suchen eines Ortes in Google Maps staunte ich gestern nicht schlecht. Mein Standort wurde von Google exakt bestimmt. Wie konnte das sein? Das über die IP Adresse eine ungefähre Lokalisation möglich ist, ist mir klar. Allerdings liegen zwischen Ortung der IP und meinem Wohnort gut 25 Kilometer, das konnte es also nicht sein. Der nächste Verdacht fiel auf mein Smartphone, das eine GPS Ortung besitzt. Die Vorstellung, dass Google die GPS Daten meines Handys abruft, war mir dann doch etwas weit hergeholt. Also musste doch der Browser meinen Standort verraten, aber wie? Nach kurzer Suche im Netz wurde ich fündig: Geolocation über Firefox macht es möglich, dass Google genau weiß, wo der PC steht. Google gleicht die Daten von Mobilfunkmasten und Wlan-Netzen für die Standortbestimmung ab. Diese Funktion lässt sich beim Firefox allerdings abstellen. Einfach about:config in die Adresszeile eingeben, die Zeile geo.enabled suchen und den Wert von true auf false setzen. Anschließend noch sämtliche Cookies löschen und schon dürfte Firefox keine Geodaten mehr an Google senden.
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Archiv der Kategorie ‘Webgedöns’
Google weiß wo Du wohnst
Montag, 14 November 2011
Aus für Netzgeflüster der HAZ
Sonntag, 11 September 2011
Eine der ältesten Kolumnen zum Thema Kuriositäten aus dem Internet wird eingestellt. Der Journalist und Medienkritiker Ernst Corinth berichtete in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung regelmäßig über Kurioses aus dem Netz. Die HAZ begründete diesen Schritt nordisch unterkühlt mit der Aussage:“ Wir sehen keine Zukunft für diese Format.“ Denkbar ist allerdings dass der HAZ die Alleingänge Corinths in seinem Blog nicht so ganz gepasst haben. Corinth war und ist nicht zimperlich; was ins Netz an Absonderlichkeiten gestellt wird, das hat er gefunden und präsentiert. Bisweilen hat Corinth dabei die Grenze dessen unterschritten, was man sehen will. Im Umkehrschluss könnte das dazu geführt haben, dass es der HAZ nicht gepasst hat, in einem Atemzug mit Ernst Corinth genannt zu werden. Die wahren Gründe bleiben verborgen, nicht aber die Kuriositäten, denn Corinth bloggt natürlich weiter unter ecos blog.
Editor für WordPress
Donnerstag, 11 August 2011
Für WordPress gibt es zahlreiche fertige Themes. Wer allerdings ein eigenes Template nutzen möchte, kommt an CSS nicht vorbei. Einfacher geht das Erstellen mit einem WYSIWYG Werkzeug. Das gibt’s jetzt auch für WordPress, nennt sich sinnigerweise PressWork und soll das Erstellen von WordPress Themes per Drag and Drop ermöglichen. Die Anwendung ist simpel. Presswork downloaden, entpacken und hochladen auf WP/Themes. Anschließend im Admin-Bereich unter Design -> Themes aktivieren und schon kann im Frontend editiert werden. Download unter presswork.me
Ich bin im Netz, also bin ich
Mittwoch, 6 Juli 2011
Jeder vierte Deutsche ist inzwischen bei Facebook aktiv. Klar, Facebook ist einfach, schnell und der Nutzer wird über die Suchmaschinen schnell gefunden. Bei etlichen Backlinks, die Facebook generiert, ist es auch die genial Plattform um Nachrichten auszutauschen. Das bleibt bei der Vielzahl der Freunde natürlich nicht immer unbemerkt. Blöd nur, wenn die eigene Mutter auch Facebook nutzt.
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